amberg.de
     INFOS
     ORTE
     TOUREN
     SEHENSWERTES
     GASTHÖFE/HOTELS
amberg.de
Druckversion Druckversion

SUCHE
 

KONTAKT

LINKS
Geschichte der Orte an der Bayerischen Eisenstraße (von Nord nach Süd)

Rieden - Ringwall und Hammerwerk
 

Der Burgort Rieden war bereits im 12. Jahrhundert Sitz wittelsbachischer Ministerialen. Ein Hammerwerk ist bereits im 15. Jahrhundert bezeugt. Es wurde frühzeitig in eine Mühle umgewandelt. Von 1337 bis 1628 gehörte das Amt Rieden zur Kurpfalz. Für das Eisenwesen spielte der südlich von Rieden gelegene Ort Vilshofen eine bedeutende Rolle. Zwei Hammerwerke aus dem 14. und 15. Jahrhundert - ein Schienhammer und ein Eisenwaren produzierender Hammer - arbeiteten dort, bis auch sie im 19. Jahrhundert eingestellt wurden. Eine Spiegelglasschleife nahm dann den Betrieb auf. Die Verbindung mit dem Eisenwesen blieb erhalten. So lieferte der am rechten Vils-Steilhang gelegene Steinbruch der Maxhütte von 1924 bis 1970 den Kalk als Zuschlag für die Verhüttung.
  

Vor einigen Jahren entstand in Kreuth, im Gemeindegebiet von Rieden, Europas größtes Pferdesport- und Turnierzentrum von 200 Hektar Umfang. Es umfasst unter anderem die Ostbayernhalle, ein Waldhotel, einen Gutsgasthof (Gut Matheshof). 2006 wurde dem Hirschwald, der sich zwischen Rieden im Osten und Kastl im Westen erstreckt, das Prädikat Naturpark verliehen. Der zwischen Vils und Lauterach sich erststreckende Hirschwald ist auch heute noch ein zusammenhängendes Waldgebiet.
  

1310 erhielt die Stadt Amberg das Privileg, in den landesherrlichen Teilen des Hirschwaldes die zur Eisenverhüttung notwendige Menge Holzkohle zu gewinnen. Trichtergruben belegen, dass auch in einigen Stellen oberflächennahes Eisenerz geschürft wurde, so z. B. westlich und südwestlich von Theuern.

Über die Internetseite von Rieden gelangt man zur Adresse für organisierte Rad-, Wander- und Kanuferien.