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Neue Sichtweisen auf die früh- und hochmittelalterliche Eisenproduktion in der heutigen Oberpfalz

Vortrag von Mathias Hensch, gehalten auf der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Bayerischen Eisenstraße am 11.10.2016 in Sulzbach-Rosenberg

Die Oberpfälzer Dogger- und Kreideerze bildeten über Jahrhunderte das wirtschaftliche Rückgrat der Region nördlich von Regensburg und gehörten zu den wichtigsten Eisenerzvorkommen Bayerns, die europäische Bedeutung besaßen. Die Montanwirtschaft hat den Kultur- und Naturraum der westlichen mittleren Oberpfalz nachhaltig geprägt und verändert. Mit Einstellung des Bergbaues auf Eisen durch die Schließung der Gruben am Erzberg in Amberg (1964), St. Anna (1974) und Eichelberg (1977) in Sulzbach-Rosenberg sowie der Grube Leonie im Auerbacher Revier (1984) ging hier in der zweiten Hälfte des 20. Jhs. die Ausbeutung von Eisenerz zu Ende. Mit Schließung der Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg im September 2002 fand die Oberpfälzer Montanwirtschaft dann ihr weitgehendes Ende...